TERMINE ARCHIVAn folgenden Dienstagen um 19.00 Uhr: 22. November 2011 17. Jänner 2012 24. Jänner 2012 Vortragssaal, stadtmuseumgraz | Geschichte zum Grazgeflüster - Vortragsreihe
Einige Exponate der Ausstellung GRAZGEFLÜSTER sind Ausgangspunkte für Vorträge und Diskussionen, die gemeinsam mit CLIO, dem Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit, veranstaltet werden.
Dienstag, 22. November 2011 | 19.00 Uhr VORTRAG von Prof. Reinhard Müller (Soziologe) Der Grazer Bürgermeister ein Anarchist!? - Eine kleine Geschichte des Arnarchismus Ab den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts gab es innerhalb der Arbeiterbewegung neben dem gemäßigten Flügel der Sozialdemokraten auch einen starken anarchistischen Flügel, dem in Graz u.a. der nachmalige sozialdemokratische Bürgermeister Vinzenz Muchitsch angehörte. Eine kleine Geschichte des Anarchismus gibt Einblicke in die unterschiedlichen Richtungen und ihren Gruppen in Graz.
Dienstag, 17. Jänner 2012 | 19.00 Uhr VORTRAG von Anthropologin Dr. Margit Berner Deutschblütig oder Die Idee der „Rassenreinheit": Eine Geschichte des Vermessens und Ausgrenzens Die anthropologische Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien aber auch das Kriminologische Institut der Universität Graz haben während der NS-Zeit „Gutachten" über die Deutschblütigkeit von Personen erstellt. Im Vortrag wird der Geschichte des Vermessens im Sinne einer „Rassenreinheit" nachgegangen und die Folgen für die Betroffenen diskutiert.
Dienstag, 24. Jänner 2012 | 19.00 Uhr DISKUSSION mit Peter Hagenauer und Christian Wabl WutbürgerInnen in Graz: Oder als Radwege noch illegal waren und als BürgerInnen sich zu wehren begannen Heute sind sie in aller Munde: die Wutbürgerinnen und -bürger. Menschen, die sich zur Wehr setzen. Die hat es in Graz immer schon gegeben und viele Aktionen von ihnen haben auch dazu geführt, dass die Stadt ein Stück lebenswerter wurde. Egal, ob das der Kampf für die „grüne Mur", gegen die Autobahn durch Graz, für Radwege in Graz und gegen den Feinstaub in Graz war und ist. Mit zwei auch in der Ausstellung Porträtierten wird über Erfolge und Niederlagen der WutbürgerInnen diskutiert. |
Donnerstag, 24. November 2011 um 19.00 Uhr
| AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG UND LESUNG
PASSAGEN_03 G.R.A.M./ Robert Woelfl
PASSAGEN sind Durchgänge - Räume, die Verschiedenes miteinander verbinden. In der Reihe PASSAGEN präsentieren Akademie Graz und stadtmuseumgraz, was namhafte steirische Künstlerinnen und Künstler aktuell beschäftigt, begleitet von kongenialen literarischen Reflexionen. Gleich dem Flaneur sind uns die PASSAGEN ein Ort der Reflexion unserer Zeitgenossenschaft.
G.R.A.M. / Günther Holler-Schuster und Martin Behr zeigen Fotoarbeiten rund um die Finanzkrise, in kongenialer Verbindung mit einem Hörspiel des Videokünstlers und Schriftstellers Robert Woelfl.
G.R.A.M. wurde 1987 von Günther Holler-Schuster, Ronald Walter, Armin Ranner und Martin Behr gegründet. Das österreichische Künstlerkollektiv agiert seit einem Jahrzehnt als Künstlerduo (Holler-Schuster, Behr) und ist multimedial tätig (Fotografie, Film, Video, Installation, Malerei, Grafik, Performance, DJ's). Ihre Werke waren in zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen, sie erhielten Preise sowie Stipendien in Los Angeles, London oder Chengdu. Zu den bekanntesten Arbeiten zählen die Werkserien „Paparazzi" und „nach Motiven von". G.R.A.M. beschäftigt sich mit einer klischeehaften, einprägsamen Bilder- und Zeichenwelt, die oft aus der Alltags, Medien-, und Warenästhetik kommt. Bewusst ausgewählte Bilder werden verändert, in Dialog zueinander gesetzt oder ergänzt. 2010 wurde das Künstlerduo mit dem Kunstpreis der Stadt Graz ausgezeichnet.
Robert Woelfl wurde 1965 in Villach geboren, studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien (in der Meisterklasse für Grafik bei Oswald Oberhuber und Ernst Caramelle) und lebt seitdem dort als freier Schriftsteller. Seine Arbeiten umfassen Theaterstücke, Hörspiele und Videoessays. Zu seinen bekanntesten Stücken zählen "Ressource Liebe", "Wir verkaufen immer" und "Familien Unternehmer Geister". Für seine Theaterstücke erhielt Robert Woelfl zahlreiche Preise, darunter den Reinhold-Lenz-Preis für neue Dramatik, den Autorenpreis der deutschsprachigen Theaterverlage und den Dramatikerpreis des Stadttheaters Klagenfurt.)
Ausstellungsdauer: 25. November 2011- 22. Jänner 2012 | Samstag, 12. November 2011 Samstag, 17. Dezember 2011 jeweils 10.30-12.30 Uhr |
PILLE, PASTILLE UND PULVERKANONE Apothekenworkshop
Im Innenhof des Palais Khuenburg hat das Stadtmuseum Graz eine Besonderheit zu bieten – die außergewöhnliche Schausammlung des Apothekenmuseums. Zwischen Eisenmörsern und Rezeptbüchern wiegen, messen und mischen wir mit den alten Geräten der ApothekerInnen. Mit dem Arzneiquiz ertasten wir einzelne Arzneiformen, mischen eine eigene Salbe und wiegen auf einer historischen Waage die Kräuter-Zutaten für ein Duftsackerl auf das Gramm genau ab.
Wir ersuchen um Anmeldung unter der Telefonnummer 0316/872 7600.
| Dienstag, 13. Dezember 2011, 19.00 Uhr | BUCHPRÄSENTATION Präsentation der Bücher „Damals in Graz" und „Damals in der Steiermark" von Autor Robert Engele. | Samstag, 15. Oktober 2011 Samstag, 3. Dezember 2011 jeweils 10.30 - 12.30 Uhr |
GRAZGESCHICHTEN FLÜSTERN
Ausstellungsmachen für Kinder
Im Stadtmuseum wartet eine leere Vitrine auf dich. Dort kannst du eigene Dinge ausstellen und damit die Geschichte der Stadt Graz mitschreiben! Zum Workshop bringst du am besten einen Gegenstand mit, der ein Teil deiner oder der Grazer Geschichte ist. Zu einer guten Ausstellung gehört natürlich auch ein Ausstellungskatalog. Diesen werden wir im Workshop herstellen und mit deinen Dingen in der Besuchervitrine zeigen.
Wir ersuchen um Anmeldung unter der Telefonnummer 0316/872 7600. | Freitag, 2. Dezember 2011, 16.00 Uhr | KUNSTGESPRÄCHE PASSAGEN_03 | G.R.A.M. und Robert Woelfl
Gehen Sie gemeinsam mit den KunstvermittlerInnen in der Ausstellungsreihe PASSAGEN Fragen der Wahrnehmung und der Repräsentation von Wirklichkeit nach. | 28. September 2011, 16.00 Uhr 26. Oktober 2011, 16.00 Uhr 30. November 2011, 16.00 Uhr | Spezialführungen mit Stadthistoriker Gerhard Schwarz
GRAZGEFLÜSTER 66 Geschichten zum Eigen-Sinn der Stadt
Jeden letzten Mittwoch der Monate September, Oktober und November! | 11.-13. November 2011 | 25+ JAHRE GEOINFORMATION IN DER STADT GRAZ
Im Rahmen der Ausstellung werden vielfältige Anwendungsgebiete der Geoinformation auf einer Stele, sowie zahlreiche Ausstellungsstücke zum Thema von einst und jetzt gezeigt. | Montag, 07. November 2011
Dienstag, 08. November 2011
Mittwoch, 09. November 2011
jeweils um 19.00 Uhr Vortragssaal, Stadtmuseum Graz | HERBSTVORLESUNG
UNRUHE BEWAHREN
TRILOGIE DER LEBENDIGKEIT
PETER STRASSER: VORTRAG, LESUNG, DISKUSSION
Die einfachen Dinge des Lebens | Montag, 07. November 2011, 19.00 Uhr, Stadtmuseum Graz Geborenwerden, Jungsein, Altwerden und Sterben sind einfache Dinge des Lebens. Sie sind für jeden Menschen fundamental. Andere liegen zwischen Geburt und Tod, als oft geübte Tätigkeiten, vom Zähneputzen, Staubsaugen, Fernsehen bis zum Liebemachen. Immer jedoch handelt es sich darum, dass die Dinge, die man tut, das Gefühl wachhalten und nähren, das eigene Leben vielleicht nicht üppig, aber ganz zu leben. Und weil den einfachen Dingen des Lebens eine Ahnung vom guten Leben innewohnt, sind sie innerlich all dem verpflichtet, was unser Leben mit Sinn begabt: dem Sinn unseres Lebens.
Die Sehnsucht in uns allen | Dienstag, 08. November 2011, 19.00 Uhr, Stadtmuseum Graz Die Begehrlichkeiten der Karrieristen, Realisten, Hedonisten übertönen jene, die als "unverbesserliche Romantiker" gelten. Einen Stern gebären, der gro-ßen Liebe leben, das Paradies erobern wollen - was könnte unproduktiver, versponnener anmuten? Und doch: Von Epoche zu Epoche erneuert sich das Wechselspiel zwischen der Sehnsucht in uns allen und dem groben Sinn fürs Reale. All unserer erdflohhaften Lebenstüchtigkeit ist ein Sehnsuchtspfeil ein-gesenkt. Nicht immer bemerkt, häufig verleugnet, liegt er bereit - bereit, um über uns hinauszufliegen, und wir mit ihm...
Glück ist das Gefühl, lebendig zu sein | Mittwoch, 09. November 2011, 19.00 Uhr, Stadtmuseum Graz Nein, wir haben das Glück nicht erfunden, wir haben es demokratisiert. „Das größte Glück für die größte Zahl", lautet die Devise seit den Tagen der libera-len Glücksethik. Heute sollen jene unter uns, die tüchtig etwas leisten, das Recht haben, glücklich zu sein. Seltsam nur, dass die Klage nicht verstummt: Aus unserer Kultur habe sich das Leben zurückgezogen. Unser Spaß, unsere Wellness seien leblos. Woher kommt die Misere des leblosen Glücks? Stras-ser unternimmt es, den Zusammenhang zwischen Glück und Lebendigkeit zu erkunden. Seine These lautet: Glück ist das Gefühl, lebendig zu sein | Samstag, 29. Oktober 2011 10.30-12.30 Uhr | Kinderkunstsprachshow
Sprachworkshop für Kinder
Du meinst, in Graz wird vor allem Deutsch gesprochen? Stimmt nicht. Fast 150 verschiedene Sprachen kann man in der Stadt aufspüren! Nur sind viele der Sprachen fast nicht hör- und sichtbar, da in den öffentlichen Stadtbereichen meist nur für Deutsch Platz gemacht wird. Dabei gibt es in Graz zahlreiche unterschiedliche Sprachen, einige mit kurzen Namen wie Edo, Luo oder Ga, andere mit langen Namen wie Aserbaidschanisch, Montenegrinisch oder Letzeburgisch, aber auch Sprachen, die ihr vielleicht besser kennt, wie Steirisch, Kärntnerisch oder Burgenländisch. Im Workshop probieren wir in der Gummihandschuhkinderkunstsprachshow aus, wie es klingt, wenn unterschiedlichste Sprachen gleichzeitig gesprochen werden.
Bitte um Anmeldung unter 0316/8727600 | 29. Sep. 2011, 17.00 Uhr 6. Okt. 2011, 17.00 Uhr 13. Okt. 2011, 16.30 Uhr
| MINI-SPRACHKURSE im Rahmen der Ausstellung
SPRACHENLANDSCHAFT GRAZ
Eine Stadt spricht 150 Sprachen
Donnerstag, 29.09.2011, 17.00 – 18.00 Uhr:
Hong-Ling Yang - Chinesisch
Donnerstag, 06.10.2011, 17.00 – 18.00 Uhr:
Mareidi Pibernik & Heidi Stalzer, ÖGS - Gebärdensprache
Donnerstag, 13.10.2011, 16.30 – 17.30 Uhr:
Slowenisch
Vortragssaal im stadtmuseumgraz, Sackstraße 8, 8010 Graz
Bitte um Anmeldung unter 0316/872-7600 (begrenzte TeilnehmerInnenzahl) | Samstag, 1. Oktober 2011 18.00-01.00 Uhr | LANGE NACHT DER MUSEEN
18.00 – 23.00 Uhr
BUFFET von Mangolds.
19.00 – 23.00 Uhr,
DIE FALSCHSPIELER. Jazz im Museumsfoyer.
19.00 - 21.00 Uhr
GRAZGESCHICHTEN FLÜSTERN. Museumsprogramm für Kinder.
19.00 – 00.00 Uhr, Apothekenmuseum Führungen NACHTS IM APOTHEKENMUSEUM
19.00 Uhr – 23.00 Uhr Führungen GRAZGEFLÜSTER. 66 Geschichten zum Eigensinn der Stadt
19.00 Uhr – 23.00 Uhr
Führungen SPRACHENLANDSCHAFT GRAZ. Eine Stadt spricht 150 Sprachen
21.00 Uhr und 23.00 Uhr
Filmvorführung DER GRAZER SCHLOSSBERG
Regisseur Roland Berger ist anwesend. | Montag, 26.September 2011, 19.00 Uhr
| AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
SPRACHENLANDSCHAFT GRAZ Eine Stadt spricht 150 Sprachen.
SPRACHENLANDSCHAFT GRAZ ist eine Ausstellung über den mehrsprachigen Alltag in Graz, die zum Europäischen Tag der Sprachen in Stadtmuseum Graz eröffnet wird. Unglaubliche 150 Sprachen werden in Graz gesprochen, aber nur wenige davon sind sichtbar und hörbar. Wenn die Welt zusammen wächst, ist es notwendig, auch über Sprachpolitik nachzudenken. Denn das mehrsprachige Zusammenleben ist weltweit betrachtet die Norm, während die westeuropäische Einsprachigkeit (mit Fremdsprachkenntnissen) eher die Ausnahme ist und durch das Leben im Alltag zunehmend in Frage gestellt wird.
Ausstellungsdauer: 27. September - 6. November 2011 | 18. September 2011, 11.00-12.00 Uhr | denk:ZEIT:raum
„Wem gehört die Zeit?"
Schluss-Roundtable in der Kanonenhalle des Garnisionsmuseums mit Emilia Andreeva-Moschen, Otto Hochreiter, Lukas Meyer, Regina Mikula, Siegfried Nagl, Markus Wilfling
Philosophisches Rahmenprogramm der UNI Graz, Bereich Praktische Philosophie begleitend zur Ausstellung ZEIT:maschinen | 4. September 2011, 12 Uhr | ZEITSPAZIERGANG
Der Zeitspaziergang ist eine gute Gelegenheit, bei einem Rundgang durch die Grazer Innenstadt Einblicke in drei Ausstellungen zum Thema „Zeit" zu bekommen. Der begleitete Spaziergang führt Sie für jeweils 20 Minuten in die Ausstellungen ZeitZeitZeit...Vom schnellen Leben und der Kunst des Verweilens im Volkskundemuseum, Die Zeit. Vom Augenblick zur Ewigkeit im Museum im Palais und ZEIT:maschinen:verantwortung im Garnisonsmuseum am Schloßberg.
Eine Kooperation von Universalmuseum Joanneum und stadtmuseumgraz.
Dauer: 2 Stunden
Treffpunkt:
Kassa Volkskundemuseum, Paulustorgasse 11-13a
Preis:
€ 5,- pro Person
Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Information und Anmeldung:
Universalmuseum Joanneum
Volkskundemuseum
Paulustorgasse 11-13a, 8010 Graz, Austria
T: +43 (0)316/8017-9881
shop-vk@museum-joanneum.at |
19. Juli - 6. September 2011
Jeden Dienstag von 10.30 – 12.30 Uhr
| SOMMERPROGRAMM FÜR KINDER
Für alle, die die Stadt Graz und ihre Geschichte näher entdecken und dabei Spaß haben wollen!
Jeden Dienstag von 10.30 – 12.30 Uhr
Von 19. Juli bis 23. August 2011
Anmeldung: 0316/872-7600
SOMMERPICKNICK AM SCHLOSSBERG
Geschichtsvormittag für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Wie wohl der Schloßberg vor zweihundert Jahren aussah? Unvorstellbar, dass man früher gar nicht auf den Berg raufgehen durfte! Bei der gemeinsamen Schloßbergbegehung reisen wir auf mehreren Ebenen durch die Zeit. Wir drehen zum Beispiel selbst an alten Uhren – die eigentlich richtige echte Zeitmaschinen sind. Ob wir dadurch in ein anderes Zeitalter rutschen? Oder empfinden wir das Vergehen der Zeit plötzlich nur anders? Bei einem kleinen Picknick im Freien philosophieren wir über unser eigenes Zeitgefühl und lassen dabei unseren Blick über das Graz der Gegenwart schweifen.
Treffpunkt: Stadtmuseum Graz
Termine:
19. Juli 2011, 10.30-12.30 Uhr
23. August 2011, 10.30-12.30 Uhr
DIE LEERE VITRINE RUFT! Ausstellungsmachen für Kinder von 6 bis 12 Jahren
In der Ausstellung GRAZGEFLÜSTER wartet eine leere Vitrine auf dich. Dort kannst du eigene Dinge ausstellen und damit die Geschichte der Stadt Graz mitschreiben! Zum Workshop bringst du am besten einen Gegenstand mit, der ein Teil deiner oder der Grazer Geschichte ist. Schau einfach mal nach, ob du zu Hause etwas hast, was in einem Museum gezeigt werden könnte. Kein Problem, falls du nichts Geeignetes findest, denn dann suchen wir vor Ort ein Museumsobjekt. Zu einer guten Ausstellung gehört natürlich auch ein Ausstellungskatalog. Diesen werden wir im Workshop herstellen und mit deinen Dingen in der Besuchervitrine zeigen.
Termine:
26. Juli 2011, 10.30-12.30 Uhr
9. August 2011, 10.30-12.30 Uhr
KRÄUTER, EIS UND SONNENCREME
Sommerworkshop im Apothekenmuseum für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Im Innenhof des Stadtmuseums gibt es einen besonderen Ort: eine als Museum eingerichtete Apotheke aus früheren Zeiten. Zwischen Eisenmörsern und Rezeptbüchern wiegen, messen und mischen wir mit den alten Geräten der ApothekerInnen. Im Sommer wachsen bei uns viele Kräuter. Wusstest du, dass Kräuter gegen verschiedene Beschwerden und Leiden helfen können? Besonders köstlich wird es spätestens dann, wenn wir Zitronenmelisse und Minze für selbstgemachtes Kräutereis verwenden.
Termine:
2. August 2011, 10.30-12.30 Uhr
16. August 2011, 10.30-12.30 Uhr 30. August 2011, 10.30-12.30 Uhr 6. September 2011, 10.30-12.30 Uhr | 28. August 2011, 11 Uhr | FINISSAGE DER AUSSTELLUNG "MACH DIR EIN BILD VON DER ZEIT"
Mehr als 80 TeilnehmerInnen haben sich am fotografischen Ideenwettbewerb "Mach dir ein Bild von der Zeit" beteiligt und rund 150 Arbeiten eingereicht. Eine Auswahl dieser Arbeiten ist in der Ausstellung zu sehen.
Im Rahmen der am 27. August um 11 Uhr stattfindenden Finissage werden jene drei Fotografien, die von den BesucherInnen des stadtmuseumgraz die meisten Stimmen bekommen haben, prämiert. Die drei GewinnerInnen des Wettbewerbs erhalten Gutscheine im Wert von jeweils € 500.
"Mach dir ein Bild von der Zeit" ist ein Projekt des Bereichs Praktische Philosophie der KFU Graz in Zusammenarbeit mit dem stadtmuseumgraz und der Kulturvermittlung Steiermark. | Donnerstag, 21. Juli 2011 17.00-19.00 Uhr garnisonsmuseumgraz (Schloßberg) |
denk:ZEIT:raum
In der Zeit leben, aus der Zeit fallen Denkwerkstatt mit Sonja Rinofner
Philosophisches Rahmenprogramm der UNI Graz, Bereich Praktische Philosophie begleitend zur Ausstellung ZEIT:maschinen
| Donnerstag, 14. Juli 2011 17.00-19.00 Uhr garnisonsmuseumgraz (Schloßberg) |
denk:ZEIT:raum
Heinrich Heine - kollektive Gedächtniskultur Vortrag und Diskussion mit Dietmar Goltschnigg
"Literarische Gedenkjahre und ihre Bedeutung für die kollektive Gedächtniskultur am Beispiel der Wirkungsgeschichte Heinrich Heines": Der Vortrag soll veranschaulichen, in welch großem, auch kontroversem Ausmaß Geburts- und Todesjubiläen von Schriftstellern nicht nur auf die kulturelle, sondern auch auf die politische und gesellschaftliche Öffentlichkeit eines Landes und darüber hinaus einwirken können. Als umstrittenster Dichter in der deutschen Literaturgeschichte ist Heinrich Heine zur Illustration solcher Rezeptionsprozesse besonders geeignet.
Philosophisches Rahmenprogramm der UNI Graz, Bereich Praktische Philosophie begleitend zur Ausstellung ZEIT:maschinen
| Dienstag, 28. Juni 2011 19 Uhr | Eröffnung
WIRKLICHKEITEN DIE STEIERMARK UM 1900 Die Welt von gestern in Farbe
Anknüpfend an den großen Erfolg der vor zwei Jahren gezeigten Ausstellung „WIRKLICHKEITEN. Graz um 1900" zeigt das stadtmuseumgraz unter dem Titel „WIRKLICHKEITEN. DIE STEIERMARK UM 1900. Die Welt von gestern in Farbe" handkolorierte Diapositive des Volksbildungsvereins „Wiener Urania". Mit Motiven aus der gesamten Steiermark fanden diese Fotografien in viel besuchten Lichtbildvorträgen der „Urania", wie zum Beispiel „Über den Semmering nach Graz", „Peter Roseggers Waldheimat" oder „Steirisches Salzkammergut", Verwendung.
| Freitag, 15. April 2011 16.00 Uhr Freitag, 17. Juni 2011 16.00 Uhr
| KUNSTGESPRÄCHE
PASSAGEN_02 Valentin Ruhry/Helwig Brunner
Passagen sind Durchgänge - Räume, die Verschiedenes miteinander verbinden. Gehen Sie mit unseren Kulturvermittler/-innen in der Ausstellungsreihe PASSAGEN Fragen der Wahrnehmung und der Repräsentation von Wirklichkeit nach.
| garnisonsmuseumgraz (Schloßberg) Donnerstag, 9. Juni 2011 17.00-19.00 Uhr | denk:ZEIT:raum
„Umdenken für die Zukunft - Die Ökoregion Kaindorf" Vortrag von und Diskussion mit Joachim Ninaus
www.zeitmaschinenverantwortung.at
| Dienstag, 7. Juni 2011 19.00 Uhr | Auswandern, emigrieren, fliehen Grazer Jüdinnen und Juden in Palästina in den 1930er Jahren
Vortrag Mag. Victoria Kumar (Historikerin, Graz)
Durch das Aufeinandertreffen von Rettungsbewegung für die von den Nationalsozialisten Verfolgten und der Verwirklichung der zionistischen Idee nimmt Palästina im Vergleich zu anderen Emigrationsländern eine Sonderstellung ein. Auch zahlreiche Grazer Jüdinnen und Juden fanden im für sie weitgehend unbekannten Palästina Zuflucht, wobei nicht wenige noch vor 1938 im Rahmen der von zionistischen Organisationen getragenen Alijah in Erez Israel einwanderten.
Eine Veranstaltung von CLIO in Kooperation mit dem stadtmuseumgraz | Dienstag, 31. Mai 2011 18.00 Uhr
| Eröffnung ZEIT:maschinen
Zur Eröffnung sprechen:
Mag. Siegfried Nagl, Bürgermeister Dipl. Mus. Christine Braunersreuther und Dr. Marcus Maida, KRAFLA.expositions Otto Hochreiter, MA, Direktor stadtmuseumgraz
anschließend um 18.30 Uhr
ERÖFFNUNGS-ROUNDTABLE „WEM GEHÖRT DIE ZEIT?" Podiumsdiskussion mit Emilia Andreeva-Moschen, Otto Hochreiter, Lukas Meyer, Regina Mikula, Siegfried Nagl, Markus Wilfing
ZEIT:maschinen heißt die Ausstellung, die ab Anfang Juni in den Räumen des garnisonsmuseumgraz, einer Expositur des stadtmuseumgraz, zu sehen sein wird. Inhaltlicher Ausgangspunkt ist der auf das 13. Jahrhundert zurückgehende Grazer Uhrturm als weithin sichtbares Symbol für die mechanistische Zeiteinteilung. Die kulturhistorische Ausstellung über Zeiterfahrung und Zeitmessung zeigt faszinierende Turmuhrwerke aus fünf Jahrhunderten und wirft einen Blick auf deren Produktion und unseren heutigen Umgang mit Zeit: Sind wir selbst schon alle Zeitmaschinen?
Begleitet wird die Ausstellung ZEIT:maschinen von einem vom Bereich Praktische Philosophie der Uni Graz konzipierten Rahmenprogramm. Unter dem Titel ZEIT:verantwortung soll bei der Grazer Bevölkerung ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass die Zeit im Besitz jeder und jedes Einzelnen ist und dass die Verantwortung für diese Zeit von jeder Person individuell getragen wird. Die während der Ausstellung immer donnerstags stattfindenden Workshops und Vorträge finden im denk:ZEIT:raum statt und geben einen Einblick in die vielfältigen Dimensionen von Zeit.
Projektdauer: 1. Juni bis 18. September 2011 | Montag, 30. Mai 2011 19.00 Uhr | Österreichische Frauen auf Seiten der Spanischen Republik 75 Jahre Spanischer Bürgerkrieg - 75 Jahre Internationale Brigaden
Vortrag Irene Filip (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes - Spaniensammlung)
Als im Juli 1936 Franco putschte, eilten tausende demokratisch und antifaschistisch gesinnte Menschen aus aller Welt der Spanischen Republik zu Hilfe. Unter den nahezu 1400 ÖsterreicherInnen, die als „Freiwillige der Freiheit" nach Spanien gingen, waren auch ungefähr 40 Frauen, die vor allem im Sanitätsdienst der am 22. Oktober 1936 gegründeten Internationalen Brigaden wirkten. Ihre Lebenswege stehen diesmal im Mittelpunkt des Vortrages.
Eine Veranstaltung von CLIO in Kooperation mit dem stadtmuseumgraz | Dienstag, 24. Mai 2011 19.00 Uhr | Von Belgrad bis Judenburg Eine transnationale Sabotageorganisation im Jahr 1940
Vortrag und Buchpräsentation mit Dr. Peter Pirker (Politikwissenschaftler, Wien)
Am 19. Mai 1940 jubelte Deutschland über den Einmarsch der Wehrmacht in Brüssel. Der steirische Arbeiter Engelbert Glitzner tat an diesem Tag anderes. Er montierte an den Schienensträngen der Südbahn Sprengstoff, um die deutsche Kriegsmaschine zu schädigen. Glitzner war in einer transnationalen Sabotageorganisation tätig, die vom Reichssicherheitshauptamt in Berlin als „Sabotage- und Terrororganisation in der Ostmark" bezeichnet wurde. Der Vortrag skizziert die außergewöhnliche Kooperation britischer Agenten, jugoslawischer Antifaschisten und österreichischer NS-Gegner in den Jahren 1939/40 und die vehemente deutsche Reaktion.
Eine Veranstaltung von CLIO in Kooperation mit dem stadtmuseumgraz | Samstag, 14. Mai 2011 Samstag, 11. Juni 2011 jeweils 10.30-12.30 Uhr | DIE LEERE VITRINE RUFT! Ausstellungsmachen für Kinder von 6 bis 12 Jahren
In der Ausstellung GRAZGEFLÜSTER wartet eine leere Vitrine auf dich. Dort kannst du eigene Dinge ausstellen und damit die Geschichte der Stadt Graz mitschreiben! Zum Workshop bringst du am besten einen Gegenstand mit, der ein Teil deiner oder der Grazer Geschichte ist. Schau einfach mal nach, ob du zu Hause etwas hast, was in einem Museum gezeigt werden könnte. Kein Problem, falls du nichts Geeignetes findest, denn dann bauen wir selbst ein Museumsobjekt. Zu einer guten Ausstellung gehört natürlich auch ein Ausstellungskatalog. Diesen werden wir im Workshop herstellen und mit deinen Dingen in der Besuchervitrine zeigen.
Anmeldung: 0316/872-7600 | Dienstag, 3. Mai 2011 19.00 Uhr | Im Schatten des Hochschwab Skizzen aus dem steirischen Widerstand
Lesung und Buchpräsentation
Im Sommer 1946 begann der Journalist und Verleger, der Grazer Josef Martin Presterl, mit den Recherchen zu einem Buch über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in der Steiermark, das 1947 unter dem Titel Im Schatten des Hochschwab als Buch hätte erscheinen sollen. Es kam aber anders. Presterl wurde im Oktober 1947 in Jugoslawien festgenommen und im Zuge des „Dachauer-Prozesses", eines titoistischen Schauprozesses, im April 1948 zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Neben der tragischen Geschichte des Autors stellen Heimo Halbrainer und Karl Wimmler das Buch von Presterl vor.
Eine Veranstaltung von CLIO in Kooperation mit dem stadtmuseumgraz | Dienstag, 26. April 2011 19.00 Uhr | Flucht nach Deutschland: Die österreichische Legion 1933-1938
Vortrag und Buchpräsentation mit Dr. Hans Schafranek (Historiker, Wien)
Nach dem Verbot der NSDAP in Österreich flohen ab Juni 1933 Zigtausende ins Deutsche Reich, wo sie in so genannten „Hilfswerklagern" kaserniert und militärisch gedrillt wurden, um im Falle eines Einmarsches sofort eingesetzt zu werden. Da der Zusammenbruch des Ständestaats nicht erfolgte, entlud sich vielfach die Aggression in gewalttätige Übergriffe gegen die Einwohner umliegender Dörfer und Kleinstädte. Als sie schließlich 1938 in ihre Heimat zurückkehrten, bereicherten sie sich hemmungslos im Zuge der „Arisierungen".
Eine Veranstaltung von CLIO in Kooperation mit dem stadtmuseumgraz | Samstag, 16. April 2011 10.30-12.30 | PILLE, PASTILLE UND PULVERKANONE
Apothekenworkshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren
| Donnerstag, 14. April 2011 19.00 Uhr | Eröffnung
WIR SIND BETTLER
Impuls-Statement: Menschenrechtsexperte Univ.-Prof. DDr. Wolfgang Benedek
„Wir sind Bettler. Das ist wahr!“ schrieb Martin Luther am 18. Februar 1546, kurz vor seinem Tod. Es ist wahr, wir sind Wesen, die bedürftig sind und es ein Leben lang bleiben. Ein generelles Bettelverbot, wie es in der Steiermark und in Graz am 1. Mai 2011 in Kraft tritt, überschreitet eine humanitäre Grenze, die unberührt bleiben muss. Es muss erlaubt bleiben, um Gaben zu bitten und Gaben zu empfangen. Die Ausstellung versammelt bestehende und neue künstlerische Positionen zum Thema Betteln und Bettelverbote.
Eine Kooperation von Akademie Graz und stadtmuseumgraz | Donnerstag, 7. April 2011 19.00 Uhr | Eröffnung / Lesung
PASSAGEN_02
VALENTIN RUHRY / HELWIG BRUNNER
Ist, wer mit Licht arbeitet, als Lichtkünstler zu bezeichnen? Licht, Strom, Energien sind zentrale Elemente in den künstlerischen Arbeiten von Valentin Ruhry. Aber es scheint doch so, dass es eher die raumschaffende Qualität des Lichts ist, die ihn interessiert, und dieses eigenartige Moment gleichsam stillgestellter Bewegung der fließenden Energien in den Stromleitungen, durch die das Licht ja erst entsteht. Und natürlich das Zusammenspiel all dieser Kräfte, als Material von Gestaltung von Raum und Wahrnehmung.
PASSAGEN sind Durchgänge – Räume, die Verschiedenes miteinander verbinden. Was und in welchem Kontext wir wahrnehmen, formt unser Denken und Handeln. Daher ist die Relativierung des Wahrnehmenden in seinen Überzeugungen, was wirklich ist, eine wichtige Sache. Mit zwei „Sichtweisen“, Kunst und Literatur, geht die Reihe PASSAGEN Fragen der Wahrnehmung und der Repräsentation von Wirklichkeit nach. Gleich dem Flaneur sind uns die Passagen ein Ort der Reflexion unserer Zeitgenossenschaft und ein Experimentierfeld der Wahrnehmung.
Eine Kooperation von Akademie Graz und stadtmuseumgraz | Sonntag 27. März 2011 10.00 Uhr |
Finissage-Frühstück und Vortrag mit dem Architekten Arno Brandlhuber
Mit einem Frühstück gemeinsam mit den beiden Kuratoren Oliver Elser (Frankfurt/Main) und Michael Rieper (Wien) geht die Ausstellung WOHNMODELLE im stadtmuseumgraz am 27. März zu Ende.
Besonderer Gast der Abschlussveranstaltung ist der Berliner Architekt Arno Brandlhuber, der über seine langjährige Erfahrung bei der Errichtung unkonventioneller Wohnbauten sprechen wird. Für große Beachtung sorgte zuletzt das von ihm selbst bewohnte Haus in der Berliner Brunnenstraße, dass über einer Investitionsruine der Nachwendezeit errichtet wurde. Ein Haus, das scheinbar keinen Eingang hat und dessen industriell anmutende Ruppigkeit mitten hineinführt in das Thema der Ausstellung WOHNMODELLE im stadtmuseumgraz: Was bedeutet experimentelles Wohnen und wie funktioniert es tatsächlich im Alltag?
Eintritt + Führung + kleines Frühstück: € 5,-/7,-
Um Anmeldung wird gebeten unter 0316 872 7600 oder stadtmuseum@stadt.graz.at
| 26. März 2011 11.00 Uhr | Häuser schaun
Führung und Exkursion
Kuratorenführung durch die Ausstellung Wohnmodelle. Experiment und Alltag. Elf internationale Wohnbauprojekte aus der Sicht ihrer Bewohnerinnen und Bewohner - ein Vergleich.
Anschließend Fahrt zur Terrassenhaussiedlung und Architekturführung mit Michael Rieper.
Kosten: 6,- Euro (inklusive Museumseintritt und Hinfahrt) / für Kinder gratis. Die TeilnehmerInnenzahl ist beschränkt. Wir bitten um Anmeldung unter office@hda-graz. Für organisatorische Fragen steht Frau Dr. Tanja Gurke gerne zur Verfügung: +43(0)650/777 84 89
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Haus der Architektur.
| Freitag, 4. März 2011 16.00 Uhr |
KUNSTGESPRÄCH und FÜHRUNG
PASSAGEN_01: Fritz Panzer / Angelika Reitzer
PASSAGEN sind Durchgänge – Räume, die Verschiedenes miteinander verbinden. Was und in welchem Kontext wir wahrnehmen, formt unser Denken und Handeln. Gehen Sie mit unseren Kulturvermittler/-innen in der Ausstellungsreihe PASSAGEN Fragen der Wahrnehmung und der Repräsentation von Wirklichkeit nach.
| 26. Feb. 2011 11.00 Uhr
| Häuser schaun
Führung und Exkursion
Führung durch die Ausstellung Wohnmodelle. Experiment und Alltag. Elf internationale Wohnbauprojekte aus der Sicht ihrer Bewohnerinnen und Bewohner - ein Vergleich.
Anschließend Fahrt zum Grünanger – Ökosozialer Wohnbau und Architekturführung mit Hubert Rieß.
Kosten: 6,- Euro (inklusive Museumseintritt und Hinfahrt) / für Kinder gratis. Die TeilnehmerInnenzahl ist beschränkt. Wir bitten um Anmeldung unter office@hda-graz. Für organisatorische Fragen steht Frau Dr. Tanja Gurke gerne zur Verfügung: +43(0)650/777 84 89
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Haus der Architektur.
| Samstag, 8. Jänner 2011 Samstag, 29. Jänner 2011 Samstag, 19. Februar 2011 Samstag, 12. März 2011 jeweils 10:30-12:30 Uhr | SELBSTERFUNDEN, SELBSTGEBAUT: DEIN PERFEKTES HAUS!
Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren begleitend zur Ausstellung Wohnmodelle. Experiment und Alltag
Hast du schon einmal zu Hause euer Wohnen neu erfunden und statt IM Bett UNTER dem Bett geschlafen? Nichts anderes machen nämlich ArchitektInnen mit ihren Experimenten! Die planen Häuser, in denen das Stiegenhaus zum Wohnzimmer wird oder wo das Dach einfach verschoben werden kann. Es gibt sogar Häuser, da muss man durch den Garten gehen, um von einem Zimmer in das andere zu gelangen. Da stellt sich natürlich die Frage, wie solche Experimente bei den Leuten ankommen, die in diesen Häusern wohnen. Machen ArchitektInnen überhaupt das, was die BewohnerInnen wollen? Wir spielen ihre Rollen und werden selbst als Wohnprofis herausfinden, was gut durchdachtes Wohnen ausmacht.
Im Praktischen Teil des Workshops bauen wir aus Karton und anderen Materialien unsere eigenen Wohnvorstellungen. Dabei fragen wir uns, mit wem wir zusammenleben möchten und wie die Begegnung mit unseren NachbarInnen ausschauen soll. Übliche Wohnvorstellungen werfen wir dabei nur teilweise über Bord, denn immerhin sollen unsere Wohnexperimente ja auch im Alltag tauglich sein!
Anmeldung unter 0316/872-7600
Kosten: 4,- Euro pro Kind | Donnerstag, 27. Januar 2011 17.00 Uhr bzw. 19.00 Uhr | Wohnmodelle. Experiment und Alltag Kuratorenführungen mit Michael Rieper
Ob Experimente im Bereich des Wohnbaus wirklich zum Erfolg führen, entscheidet der Alltag, der dann beginnt, wenn die ersten Bewohnerinnen und Bewohner eingezogen sind. Anhand von elf Wohnbauprojekten aus verschiedenen Kontinenten ermöglicht die von Oliver Elser und Michael Rieper kuratierte Ausstellung, die von MVD Austria und dem Künstlerhaus Wien produziert wurde, einen Einblick in spezifische kulturelle und soziale Bedingungen für Experimente im Wohnbau und deren Bestehen im Alltag. So wurden die Bewohnerinnen und Bewohner der ausgewählten Bauten um eine Zwischenbilanz ihres Lebens im gebauten Experiment gebeten. Die speziell für die Ausstellung gefertigten Modelle aus Karton ergänzen diese persönlichen Statements und stellen die divergierenden Raumprogramme zur Schau. Entstanden sind so elf Prüfstände, an denen die Wohnarchitektur einem Alltagscheck unterzogen wird. Das architektonische Experiment trifft auf den gelebten Alltag.
anschließend: Donnerstag, 27. Januar 2011 | 19 Uhr
„Modelle des Wohnens" Diskussion im Haus der Architektur, Palais Thinnfeld, Mariahilferstraße 2, 8020 Graz
Um die Idee der Ausstellung Wohnmodelle. Experiment und Alltag näher an die Praxis heranzuführen, findet in Kooperation mit dem HDA ein Gespräch zum Status quo von regionalen und internationalen Modellen des aktuellen Wohnens statt.
TeilnehmerInnen:
Uli Hellweg, IBA Hamburg, Geschäftsführer (angefragt) Anna Popelka, PPAG, Wien Wolfgang Köck, Pentaplan, Graz Hans Gangoly, Professor am Institut für Gebäudelehre, TU Graz Jasmin Leb-Idris, W:A:B, Graz
Diskussionsleitung: Michael Rieper, MVD Austria Wien | Mittwoch, 19. Januar 2011 19.00 Uhr |
"Natasha"
Ein Film von Ulli Gladik
Dokumentarfilm mit Diskussion mit Ulli Gladik im Rahmen der CLIO Reihe "Roma - Zur Geschichte und aktuellen Situation von Europas größter Minderheit"
Der Film „Natasha" zeigt den Alltag von Natasha, die mehrmals jährlich von Bulgarien nach Österreich fährt, um zu betteln und somit ihre Familie zu ernähren. Im Zeitraum von fast zwei Jahren wurde Natasha dabei von der Regisseurin und Kamerafrau Ulli Gladik begleitet. Ulli Gladik: „BettlerInnen erzeugen Scham und machen Angst. Man will sie nicht sehen, weicht aus und hat alle möglichen Vorurteile. BettlerInnen sind die Unberührbaren unserer Gesellschaft. Mit dem Film wollte ich einen Menschen aus dieser Anonymität herausholen und zeigen, wer das ist - quasi dessen Berührbarkeit vermitteln - und ich danke Natasha für ihre Geduld und Bereitschaft den Film möglich zu machen."
Ulli Gladik ist seit 2003 freiberuflich als Künstlerin, Fotografin und Filmemacherin tätig.
Eine Veranstaltung von CLIO mit dem stadtmuseumgraz |
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