VERMITTLUNGSANGEBOT FÜR SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER
SPRACHENLANDSCHAFT GRAZ Eine Stadt spricht 150 Sprachen
27. September bis 6. November 2011
WIE SPRICHT GRAZ?
Sprachdialoge mit Schüler/innen Dauer: 60 Minuten
In Rundgängen durch die Ausstellung SPRACHENLANDSCHAFT GRAZ üben wir uns in unterschiedlichen Sprachen und beschäftigen uns unterhaltsam mit multikulturellen Aspekten der Sprachenvielfalt. Ziel ist es, das enorme Potential von Mehrsprachigkeit zu verdeutlichen und mehr Lust auf (weitere) Sprachen zu machen. Neben den Schülerführungen durch die Grazer Sprachenlandschaft sind aus einem begrenzten Kontingent einstündige Sprachkurse in Chinesisch, Gebärdensprache oder Slowenisch belegbar.
GRAZGEFLÜSTER
Einige Stichworte zu einem Musée Sentimental de Graz mit Daniel Spoerri
16. März 2011 bis Februar 2012
GRAZER GESCHICHTENSOUND
Objektgespräche mit Schüler/-innen Dauer: 60 Minuten
Was hat das Husten eines Mädchens mit den Grazer Schlossbergkugeln oder der stadtbekannten türkischen Halbfigur des Palais Saurau zu tun? Die Ausstellung „Grazgeflüster“ beleuchtet ausgewählte Merkmale, Persönlichkeiten und Merkwürdigkeiten von Graz, um das Geflüster der Stadt vernehmen zu können. Dabei werden weniger die üblichen historisch bedeutenden Ausstellungsstücke, sondern vor allem Alltagsgegenstände oder persönliche Erinnerungsstücke präsentiert. Der Ausstellungsrundgang führt die Schüler/-innen durch eine Vielzahl von Objekten, die jedes für sich ein Stückchen Grazer Geschichte erzählen. Wir folgen dem Konzept des „Musée Sentimentals“, wählen nach dem Zufallsprinzip einzelne Ausstellungsstücke aus, entschlüsseln deren Geschichten und fügen eigene hinzu.
DIE LEERE VITRINE RUFT!
Objektworkshop für Schüler/-innen in zwei Teilen Dauer: 2x75 Minuten Kosten: 2x2 Euro pro Schüler/-in
Zwischen Elefantenschädeln, Monstranzen aus Gewehrkugeln, Faltgloben und anderen Kuriositäten aus Graz wartet in der Ausstellung GRAZGEFLÜSTER eine leere Vitrine zur Befüllung. Im ersten Teil des Workshops befassen sich die Schüler/-innen mit dem Prinzip des „Musée Sentimentals“ als Ausstellungsmethode. Beim zweiten Besuch bringen die Schüler/-innen eigene, in den Geschichtensound der Stadt einstimmende Gegenstände ins Stadtmuseum. Gemeinsam vollziehen wir den Prozess des Ausstellungsmachens nach, überprüfen Objekte, verhandeln Geschichte(n) und einigen uns auf eine der eingebrachten Kompositionen aus Objekt und Erzählung. Diese wird in der Vitrine inszeniert und in Folge gleichwertig neben den anderen Exponaten in der Ausstellung präsentiert.
STADTMODELL
KENNST DU GRAZ?
Stadtgeschichte für Volksschüler/-innen Dauer: 60 Minuten
In diesem Workshop befassen sich die Schüler/-innen mit geschichtlichen Entwicklungsprozessen der Stadt. Wie war das früher in Graz? Konnte man so wie heute durch die Stadttore flanieren? Wem gehörte der Schloßberg? Und war Graz immer schon so groß? Unser eindrucksvolles Stadtmodell gewährt einen spektakulären Blick auf Graz um 1800. Im Vergleich mit den heutigen Ausmaßen der Stadt zeichnen wir spielerisch urbane Veränderungen der steirischen Landeshauptstadt nach.
APOTHEKENMUSEUM:
Apothekenworkshops für Schüler/-innen von 6 bis 12 Jahren Dauer: 60 Minuten
Im Innenhof des Palais Khuenburg hat das Stadtmuseum Graz eine Besonderheit zu bieten – die außergewöhnliche Schausammlung des Apothekenmuseums. Für junge Museumsbesucher/-innen bieten wir spannende Workshops:
PILLE, PASTILLE UND PULVERKANONE
Flüssig oder fest: Was wirkt wie?
Es gibt unterschiedlichste Arzneiformen: Tabletten, Dragees, Kapseln, Pillen, Pulver, Tropfen, Säfte, Tinkturen und viele andere mehr. Mit dem Arzneiquiz ertasten die Schüler/-innen einzelne Arzneiformen, mischen mit Pistill und Patene eine eigene Salbe und wiegen mit einer alten Balkenwaage die Zutaten für ein Duftsackerl auf das Gramm genau ab.
VORSICHT GIFT!
Warum sind Gifte giftig?
Was hat es mit Mumienpulver auf sich und ist das wirklich das Pulver von alten ägyptischen Mumien? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen zum Thema Gift in der Apotheke werden bei diesem Workshop im Apothekenmuseum beantwortet. Neben dem Mischen von Knetmasse kreieren die Schüler/-innen ihr eigenes Parfum.
Die Apothekenworkshops werden von der Steirischen Apothekerkammer unterstützt.
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