Donnerstag, 10. Juni 2010 Dienstag, 10. August 2010 Freitag, 10. September 2010
jeweils 19.00 Uhr
| Literatur unter Kanonen!
Eine Veranstaltungsreihe von
RITTER LITERATUR und stadtmuseumgraz
auf der Kanonenbastei des Garnisonsmuseums
am Grazer Schloßberg
Der Ritter Verlag, mit Stammsitz in Klagenfurt, feiert heuer sein 30jähriges Bestandsjubiläum; dessen Literaturprogramm, das seit nunmehr drei Jahren von Graz aus gestaltet wird, steht nach wie vor konsequent im Zeichen avancierter Sprachkunst. Texte solcherart in einem Ambiente martialischer Zeichensysteme in Stellung zu bringen, vermag die in ihren ästhetischen Konzepten angelegten „explosiven“ Potentiale mit Nachdruck zu befeuern.
Programm:
10. Juni 2010
Ralf B. Korte liest aus D´Annunzio. D´Annunzio.. Semisphären zum Comandante
Max Höfler liest aus seinem Debut texas als texttitel. Ein Rabiatkomödienroman
10. August 2010
Franzobel liest aus FILZ
10. September 2010
Gerhard Rühm präsentiert seine Radiofantasie Von Graz nach Grinzing oder Robert Blum im Himmel und rezitiert Sprechtexte
Beginn jeweils 19.00 Uhr |
Samstag, 11. Sep. 2010 10.30 - 12.30 Uhr
| MEINE WIRKLICHKEIT. GRAZ UM 2010
Fotoworkshop
Für Kinder von 7 bis 12 Jahren
Mit Lupen erforschen wir die hinterleuchteten Bilder in den abgedunkelten Räumen der Ausstellung WIRKLICHKEITEN. GRAZ UM 1900. Dabei zerlegen wir einen Leuchtrahmen und nehmen echte alte Fotoglasplatten in die Hand. Angeregt durch die einhundert Jahre alten Augenblicke der Stadt Graz fotografieren wir anschließend unser eigenes Graz. Die selbstgemachten Bilder schauen wir uns dann gleich gemeinsam im Museum an.
Anmeldung im Stadtmuseum unter 0316/872-7600 |
Dienstag, 21. September 2010 18.00 Uhr | KURATORENFÜHRUNG mit Günther Holler-Schuster
DIE KUNST DER ANPASSUNG
Die Ausstellung "Die Kunst der Anpassung. Steirische KünstlerInnen im Nationalsozialismus zwischen Tradition und Propaganda" setzt sich auf differenzierte Weise mit dem bildnerischen Schaffen steirischer Künstlerinnen und Künstler während der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Anhand von ca. 250 Exponaten sowie umfangreichem Dokumentationsmaterial macht die Ausstellung die tiefe Verstrickung der Kunst in die politische Realität des „Dritten Reiches", aber auch der Zeit vor 1938 und nach 1945 deutlich. Untersucht werden dabei die Kunstproduktion wie auch die Verhaltensweisen jener zumeist konservativen und affirmativen Künstlerinnen und Künstler, die sich nach dem „Anschluß" auf die Seite der nationalsozialistischen Herrschaft geschlagen hatten, bzw. schon zuvor selbst treibende Kräfte dieser Bewegung in der Steiermark gewesen waren, oder sich aus Opportunismus und Existenzangst mit den neuen Machthabern arrangierten. |