DER ISRAELITISCHE FRIEDHOF GRAZ 1865-2010

Eine Annäherung

 

Eine Ausstellungskooperation des IStBau, Institut für Stadt- und Baugeschichte, TU Graz und des stadtmuseumgraz

 

Ausstellungseröffnung: 29. Juni 2010, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 30. Juni - 12. September 2010

 

Die Art und Weise, wie Menschen mit dem Tod umgehen, verweist auf die Befindlichkeit einer jeweiligen Gesellschaft. Darin spiegeln sich soziale Strukturen, politische Verhältnisse und der Stellenwert des Individuums in der Gesellschaft wider. Friedhöfe legen Zeugnis einer Zeit ab und hinterlassen architektonische Spuren. Sie sind Orte der Kultur und ihres Wandels, des Gedächtnisses und der Geschichte, Orte der Ruhe, des Glaubens und der Toleranz, der Trauer und der Hoffnung.

"Bejt haChaim", Haus des Lebens, lautet die hebräische Bezeichnung für Friedhof.

Studierende der Architekturfakultät der TU Graz haben sich im Wintersemester 2009/2010 diesem Thema angenähert und ihr Wissen im Sommersemester 2010 vertieft.

Die Dokumentation des Israelitischen Friedhofes in Graz in Modell, Bild und Schrift ermöglicht vielschichtige Lesarten dieses einzigartigen Ortes in Graz.

 

Thematisch ergänzt das Projekt die laufenden Ausstellungen im stadtmuseumgraz um ein weiteres Stück Stadtgeschichte.

 

Eine Lehrveranstaltung unter der Leitung von Ninela Holtin am IStBau, Institut für Stadt- und Baugeschichte, Institutsleiterin Simone Hain, TU Graz

Teilnehmer Studierende SS 2010: Martin Ewald Eggel, Maurice Rigaud, Filip Skoro, Visnja Somodi, Helene Thümmel, Tanya Zlateva, WS 2009/2010: Bernarda Cetl, Markus Deutsch, Carmen Hofer, Patricia Jeglitsch, Stefan Krische, David Krottmayer, Jasna Kuljuh, Florian Radner, Ana Skrebic, Eva Weninger, Bianca Winter

 

Ausstellungskonzept und Umsetzung: Ute Angeringer-Mmadu, Ninela Holtin, Oliver Jungwirth