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Lisa Pock
ohne Titel (lines)
03 in der Reihe INNENANSICHTEN
Kuratorinnen: Dr.in Astrid Kury und DIin Margareth Otti
Eröffnung: 13. November 2008, 19.00 Uhr,
Ausstellungsdauer: 14.11.2008 - 17.5.2009 im stadtsalon im stadtmuseumgraz
Lisa Pock, 1976 in Graz geboren, lebt und arbeitet in Wien. Sie studierte bei Peter Kogler an der Akademie der bildenden Künste, hat drei Jahre in London gelebt und dort unter anderem an der Slade School of Art studiert. Pock arbeitet an den Schnittstellen von Videokunst, Installation und Grafik, ihr Interesse gilt vor allem dem Übergang zwischen Stillleben, Still und bewegtem Bild. Sie beschäftigt sich mit der Loslösung der Linien(zeichnung) vom Papier und den Möglichkeiten eines Transfers in den dreidimensionalen Raum.
INNENANSICHTEN
Eine Kooperation von Akademie Graz und stadtmuseumgraz Es war und ist ein zentrales Anliegen von Akademie Graz und stadtmuseumgraz, junge Kunst zu fördern, die Kunstimpulse der Region fruchtbar zu machen und einen Raum der Auseinandersetzung mit aktuellen Diskursen herzustellen. Über die gesellschaftliche Sensibilität der Kunst werden Perspektiven eröffnet und Leitlinien für Selbst- und Weltansichten der Zukunft gelegt. Die Reihe Innenansichten bietet mit der Präsentation junger Künstlerinnen und Künstler, die einen biografischen Bezug zur Steiermark haben, einen Blick in den regionalen Raum Graz, Steiermark und hinaus zu den Bezugspunkten, die sich aus den individuellen künstlerischen Biografien ergeben. Und sie bietet einen vertiefenden Blick in aktuelle künstlerische Positionen, Tendenzen und Fragestellungen.(Dr.in Astrid Kury und DIin Margareth Otti)
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Anlässlich des 70. Jahrestages der Novemberprogrome 1938 bietet das stadtmuseumgraz bis 13.4. 2009 einen Schwerpunkt, der die Ereignisse des „Anschlussjahres“ und der Zeit danach reflektiert.
In den Köpfen der Menschen und im öffentlichen Diskurs wird die Zeit des Nationalsozialismus in konkreten Bildern erinnert. Die Fotografien der auf das Torhaus von Auschwitz-Birkenau zulaufenden Schienenstränge, der jubelnden Menschen am Wiener Heldenplatz, der von Bomben zerstörten Häuser oder der sich auf dem Rückzug befindenden frierenden und hungernden Soldaten wurden in den letzten 60 Jahren zu wirkmächtigen und identitätsstiftenden Geschichtsbildern. Sie stehen stellvertretend für ein Bündel an komplexen Ereignissen und Erfahrungen. Gleichzeitig tritt durch ihre Geschichtsmächtigkeit eine Vielzahl von Gegenerzählungen in den Hintergrund und wird damit für das öffentliche Bewusstsein unsichtbar. Erzählungen von Widerstand, Denunziation, Aneignung jüdischen Eigentums sind dafür nur einige Beispiele.
Mit den unsichtbar Erzählungen über die Zeit des Nationalsozialismus und deren Wechselwirkungen beschäftigen sich ab September 2008 zwei Ausstellungen, die von CLIO in Kooperation mit dem stadtmuseumgraz kuratiert werden.
Versteht man NS-Herrschaft als soziale Praxis, so führt dies zum Verständnis, dass der Nationalsozialismus keine bloß von kleinen Eliten gelenkte Diktatur von oben war, sondern erst durch das Zusammenspiel verschiedenster Akteure seine zerstörerische Macht entfalten konnte. Zwischen ideologischen, politischen und sozialen Kontinuitätslinien, die in die Zeit vor dem März 1938 reichen und das Feld für das Kommende aufbereiteten, und der ständigen Bedrohung durch einen weit verzweigten Terrorapparat stand den Menschen ein weites Feld der individuellen Handlungsspielräume offen. Dieses erstreckte sich vom willfährigen Mitmachen bis zum offenen Widerstand.
Diese Vielschichtigkeit von Handlungsmöglichkeiten zeigt sich auch in der Gegenüberstellung von Sichtbarem und Unsichtbarem während und nach der NS-Zeit. Wie un/sichtbar waren der Widerstand gegen das Regime, die Verfolgung, Beraubung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung, der Roma und des so genannten „minderwertigen“ Lebens? Wie un/sichtbar war der NS- Macht- und Terrorapparat? Und wie veränderte sich die gesellschaftliche Sicht- und Unsichtbarkeit des Nationalsozialismus, seiner Verbrechen und des Widerstandes gegen diesen nach 1945?
Den Blick hinrichten
Eine Kooperation von CLIO und dem stadtmuseumgraz
In der Rauminstallation Den Blick hinrichten setzt sich der Kärntner Künstler Ernst Logar mit dem Leidensweg seines Großvaters Josef Logar und die Umstände, die zu seiner Hinrichtung in Graz geführt haben, auseinander. Den Blick hinrichten bedeutet dabei den Akt des Hinblickens, des sich vor Augenhaltens aber auch das Zugrunderichten, das Zerstörung des menschlichen Blicks. Während die erste Bedeutungsebene das Erinnern an die Zeit des Nationalsozialismus und die gegenwärtigen Auseinandersetzungen mit diesem Thema zum Inhalt hat, bezieht sich die zweite Bedeutungsebene auf den letzten Augenblick des Delinquenten. Gegen diesen letzten Blick, der durch das Verweigern der Augenbinde den Füsilieren im Moment des Todes entgegengerichtet wird, versuchen sich die Täter zu schützen, denn durch dieses Erblickt-Werden des Delinquenten erstarren die Hinrichter zu seinen Tätern. Sie werden von ihm ertappt und in diesem Moment sind sie festgelegt als die, die sie sind: seine Mörder.
Ort: stadtmuseumgraz, Sackstraße 18, 8010 Graz
17.9. 2008 bis 13.4. 2009
Di-So 10.00 bis 18.00 Uhr
| |  | Überlebensgeschichten 1938 - 2008 Eine Hör-Ausstellung von KiG!_Kultur in Graz in Kooperation mit dem stadtmuseumgraz, Direktor Otto Hochreiter
Eröffnung: 5. November 2008, 19 Uhr im stadtmuseumgraz
6.11.2008 – 13.4.2009
Öffnungszeiten: Di – So: 10 – 18 Uhr
Im Zentrum der Hör-Ausstellung stehen von Karen Engel aufgezeichnete Lebens- und Überlebensgeschichten. Die Radiojournalistin portraitiert jüdische Grazerinnen und Grazer, die nach dem Novemberpogrom 1938 verfolgt wurden, aber durch besondere Umstände überleben konnten. Diese sehr persönlichen Erzählungen widmen sich nicht nur dem Nationalsozialismus in Graz und der Steiermark, sondern auch den ungewöhnlichen und unerwarteten LebensretterInnen.
Kuratorin: Karen Engel Gestaltung: Anita Hofer Audioschnitt: Bernd Heinrauch, Karen Engel Medientechnik: Geari Schreilechner Grafik: Ulla Klopf.Design
Projektleitung: Annette Rainer, stadtmuseumgraz
Katalog: Herausgeberin Kultur in Graz, [edition luxus] Interviews: Karen Engel Schnitt und Tontechnik : Bernd Heinrauch, Karen Engel Grafik: Ulla Klopf.Design, www.ulla.at
Die Produktion von Überlebensgeschichten. 1938 - 2008 wurde gefördert von: Zukunftsfonds der Republik Österreich, Nationalfonds der Republik Österreich, Stadt Graz Wissenschaft/ Kultur, Land Steiermark Kultur, Land Steiermark Jugend und Gebhart Blazek, www.berber-arts.com
Alle Interviews sind in Graz entstanden und von der Radiojournalistin Karen Engel in Deutsch aufgenommen. CD Copyright © 2008 Karen Engel, kig.mur.at
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fast modern Grazer Werkbundhaus & Architektur 1918 - 1938
Eröffnung: 20. November 2008, 19.00 Uhr
21.11. 2008 - 3.5. 2009
In der Grazer Architektur der Zwischenkriegszeit erschien die Moderne mit der bodenständigen Bautradition vereinbar: Je nach Auftrag wählten die Architekten aus einem breiten Spektrum von Ideen und Formensprachen, oder es ging überhaupt um die Versöhnung beider Positionen. Radikal-moderne Entwürfe und Standpunkte waren hingegen die Ausnahme.
Die Ausstellung fast modern zeigt diese Orientierung der Grazer Architektur im nationalistisch-völkischen Umfeld auf, die in der Ablehnung des Allzuneuen und der Befürwortung der bodenständigen Tradition als Inspirationsquelle bestand und sich über alle politischen und gesellschaftlichen Brüche seit 1900 bis in die Nachkriegszeit durchzog, ja zum Teil bis in die Argumentationsmuster der Gegenwart fortwirkt.
Im Zentrum der Ausstellung steht das heute denkmalgeschützte Grazer Werkbundhaus in der Schubertstraße, das 1928 aus Anlass des 800-Jahr-Jubiläums der Stadt Graz von 16 Mitgliedern des Steiermärkischen Werkbundes als Musterhaus geplant, komplett eingerichtet und von Tausenden GrazerInnen als 1:1-Bau- und Wohnausstellung besichtigt wurde: Es stellt einen heimatlichen Gegenentwurf zu den als kalt, seelenlos und undeutsch beurteilten Wohnmaschinen der Architekturmoderne dar und war international eine der ersten Reaktionen auf die Stuttgarter Weißenhof-Siedlung des Deutschen Werkbundes (1927).
Neben der Ambivalenz im Werk einiger der aktivsten Grazer Architekten werden weitere engagierte Vereinigungen wie der Verein für Heimatschutz, die Sezession Graz und die Zeitschrift Bau-, Wohn- und Kunstberatung im nationalistisch-völkischen Grazer Umfeld beleuchtet.
Kuratorin: Antje Senarclens de Grancy Gestaltung: Margareth Otti
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Die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz ist die proto-typische „Mittelstadt“. Ihre Mittelposition zwischen Industrie und Kultur, Wirtschaftsmetropole und Naturraum und den touristischen Hotspots Wien und Salzburg nutzend, hat die Stadt in der jüngeren Vergangenheit ein bemerkenswertes Talent zur Neuerfindung gezeigt. Einerseits besitzt sie noch immer das Image der schwerfälligen, untrennbar mit dem Erbe der NS Zeit verknüpften Industriestadt, andererseits ist sie Schauplatz von international etablierten Kulturevents wie Forum Design oder Ars Electronica. Diese Mittelposition versucht die Ausstellung LINZ TEXAS Eine Stadt mit Beziehungen, eine Kooperation von Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas und Architekturzentrum Wien, spielerisch mittels Bildstrecken, Filmausschnitten, Videos und Objekten anhand unterschiedlichster (Städte)Wahlverwandtschaften aufzuzeigen.
2009 wird Linz europäische Kulturhauptstadt sein. Dies ruft nun nach neuen Profilierungen. Von wem kann Linz lernen und was können andere von Linz lernen? Was hat Linz mit Madrid, Wolfsburg oder Seattle gemeinsam? Welche Eigenschaften findet man auch in Moskau, Manchester oder Davos? Ein urbanes Roadmovie sucht die Antworten auf diese Fragen.
In der Ausstellung LINZ TEXAS Eine Stadt mit Beziehungen werden die Stadt Linz und auch die BesucherInnen auf eine imaginäre Reise geschickt. Nicht nur nach Texas, sondern um die ganze Welt. Knapp zwanzig Städte und Regionen werden in Beziehung gesetzt und Wahlverwandtschaften gebildet. Größe oder Lage spielen eine untergeordnete Rolle im Aufeinandertreffen der Städte. Wichtiger sind Ereignisse und Besonderheiten, die ein kollektives kulturelles Gedächtnis prägen oder auch solche, die zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind. An Seattle interessiert beispielsweise, dass eine neue Musikszene von einem Nebenschauplatz aus die Welt erobern kann. Oder am Beispiel Salzgitter stellt sich die Frage, wie es sich lebt in einer Stadt, deren städtebauliche und wirtschaftliche Strukturen die Handschrift des Nationalsozialismus tragen. Manche Städte scheinen sich aufs Haar zu gleich, andere teilen, wie oft auch bei Verwandten, nur wenige Gemeinsamkeiten.
Die Ausstellung LINZ TEXAS verfolgt ein gewagtes Ziel. „Eine Stadt mit Beziehungen“ verweist auf einzelne Aspekte oder Eigenschaften der Stadt, die Linz mit ebenso nahe liegenden wie auch scheinbar absurden Aspekten anderer Städte verbindet. Die Bildkategorien sind so vielfältig wie die Stadterzählungen unterschiedlich sind: von privaten Schnappschüssen, über professionelle Architekturfotografien bis hin zu Zeitungsfotos und touristischen Souvenirs werden die Stadtgeschichten erzählt. Es entsteht ein abenteuerlicher Reigen von Vergleichen, der den Blick auf die Stadt Linz und auf ihre Verwandtschaft auffrischt und die Fantasie beflügelt.
Publikation zur Ausstellung:
LINZ TEXAS Eine Stadt mit Beziehungen
© 2008 Springer-Verlag/Wien
HerausgeberInnen: Angelika Fitz, Martin Heller
Graphische Gestaltung: MVD Austria / Michael Rieper, Georg Skerbisch, Christine Schmauszer
dt. und engl. Ausgabe
| |  | Fotografien von Branko Lenart
Branko Lenarts Fotografien sind L i c h t bilder. Aufgenommen auf dem israelitischen Friedhof in Graz erinnern sie in künstlerischer Abstraktion an die Verstorbenen. Die Steine vermitteln die Botschaft der Toten. Mit den Steinen bewahren wir die Erinnerung an sie. Jeder möge zu ihnen seinen persönlichen Zugang finden. (Johannes Schmidt, 1998).
| |  | Tor. Schuss. Panik!
Eine Fotoausstellung zur stadtEUROPAMEISTERSCHAFTgraz2008
Mit Fotografien von Christian Jungwirth
Ausstellung von 7. Juni bis 5. Oktober 2008
VERLÄNGERT bis 20. Oktober 2008
Mit der stadtEUROPAMEISTERSCHAFTgraz2008 bekommt Graz die Chance, den EM-Titel für Österreich zu holen, obwohl Graz bekanntlich kein Austragungsort der Fußball - EM ist. Mit der stadtEUROPAMEISTERSCHAFTgraz2008 wird jedoch die Idee der EM für Graz aufgegriffen: Europäische „National“ - Teams, die sich aus in Graz lebenden Menschen mit unterschiedlichem Migrationshintergrund zusammensetzen, treten auf dem Rasen und im stadtmuseumgraz auf Fotografien gegeneinander an: So treffen vielleicht die in Graz lebenden Italiener auf die in Graz lebenden Iren...
Die in Graz inszenierten Mannschaftsfotografien der teilnehmenden Grazer „National“ - Teams von Christian Jungwirth werden im stadtmuseumgraz gezeigt.
Zur Ausstellung wird eine Publikation mit Texten von Kurt Palm u.a. erscheinen.
Christian Jungwirth (www.bigshot.at) „Christian Jungwirth ist ein international gefragter, kreativer Werbe- und Magazinfotograf und einer der profiliertesten Fotografen unseres Landes. Europas Prominenz schätzt ihn als herausragenden Portraitisten. Der bekannte Grazer Journalist Klaus Höfler über ihn: Die Kunst, das Einzigartige des Augenblicks mit der Kamera festzuhalten, ihm jene aussagekräftige Tiefenschärfe zu geben, die er verdient, gehört zu den Stärken des Grazer Fotografen Christian Jungwirth.“ Hedi Grager
Den Ehrenschutz für die Abschlussveranstaltung des Projekts übernimmt dankenswerterweise Bundespräsident Dr. Heinz Fischer.
Eine Kooperation des stadtmuseumgraz & www.stadteurograz2008.at
Presse: annette.rainer@stadt.graz.at, www.stadtmuseumgraz.at
Organisation stadtEUROPAMEISTERSCHAFTgraz2008: Dipl. Ing. Dr. Stefan Marschnig: Tel: +43-(0)650 91 94 646
| |  | KOLLEKTOREN
Eine Ausstellung von Lea Titz
02 in der Reihe INNENANSICHTEN
In der Reihe INNENANSICHTEN werden Arbeiten von Lea Titz, die 2007 den Ursula Blickle-Videopreis erhielt, vorgestellt. Neben Video- und Fotoarbeiten zeigt sie ihre Interpretationen der Stadtveduten des Biedermeiermalers Conrad Kreuzer im Zusammenspiel mit den Originalen. Die Graz-Panorama-Ansichten mit Betrachterstandpunkt Schlossberg aus den Jahren 1840 und 1841 (zugleich der bedeutendste stadtgeschichtliche Sammlungszugang der letzten Jahrzehnte im stadtmuseumgraz) werden von Lea Titz durch ihre Raffinesse und Verspieltheit in der fotografischen Produktion zu zarten Bildzaubereien des 21. Jahrhunderts.
Eröffnung am 11. Juni 2008 / 19.00 Uhr, Ausstellungsdauer: 12.06.2008 - 07.09.2008 im stadtsalon im stadtmuseumgraz
Einführung: Dr. Anselm Wagner Anselm Wagner studierte Kunstgeschichte und Philosophie in Salzburg und München, seit 2004 Assistent am Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften der TU Graz, ständiger Mitarbeiter von Spike und Parnass.
INNENANSICHTEN Eine Kooperation von Akademie Graz und stadtmuseumgraz
Es war und ist ein zentrales Anliegen von Akademie Graz und stadtmuseumgraz, junge Kunst zu fördern, die Kunstimpulse der Region fruchtbar zu machen und einen Raum der Auseinandersetzung mit aktuellen Diskursen herzustellen. Über die gesellschaftliche Sensibilität der Kunst werden Perspektiven eröffnet und Leitlinien für Selbst- und Weltansichten der Zukunft gelegt. Die Reihe Innenansichten bietet mit der Präsentation junger Künstlerinnen und Künstler, die einen biografischen Bezug zur Steiermark haben, einen Blick in den regionalen Raum Graz, Steiermark und hinaus zu den Bezugspunkten, die sich aus den individuellen künstlerischen Biografien ergeben. Und sie bietet einen vertiefenden Blick in aktuelle künstlerische Positionen, Tendenzen und Fragestellungen.
Kuratorinnen: Dr.in Astrid Kury und DIin Margareth Otti
Ort: stadtsalon im stadtmuseumgraz, Sackstraße 18, Öffnungszeiten: Di-So: 10:00-18:00 Uhr
Anfragen: Ute Kraschl, Akademie Graz, 0316 837985-13, ute.kraschl@akademie-graz.at, www.akademie-graz.at
stadtmuseumgraz, Sackstraße 18, 8010 Graz, 0316 872 7600, stadtmuseum@stadt.graz.at, www.stadtmuseum-graz.at
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ERÖFFNUNG: 9. APRIL 2007, 19.00 UHR
Graz Portraits. EINE KLEINE GESCHICHTE DER STADT GRAZ / Teil II
"GRAZ PORTRAITS. Eine kleine Geschichte der Stadt Graz" versammelt Personen, die Graz wesentlich geprägt haben. Die Biografien sind signifikant für die Geschichte der Stadt zwischen 1400 und1945, verkörpern aber auch Prinzipien, Gedankenwelten, Entwicklungen regionaler und europäischer Dimension. "GRAZ PORTRAITS" beschränkt sich nicht nur auf die jeweils Mächtigen und die Kulturheroen, sondern erweitert den historischen Blick auf die Bereiche der Wirtschaft und des Sozialen und vor allem auch auf die im historischen Prozess Unterlegenen.
Die 100 Graz-Portraits dieser Ausstellung zeichnen sehr individuelle Lebensbilder im Spiegelbild der großen europäischen Themen, Konflikte und Bewegungen. Sie bilden im Gesamtkontext aber auch eine kleine Geschichte des autoritären Machtanspruchs und der Verfolgung des Geistes, während politische Teilhabe, Humanismus, liberale Bürgerlichkeit hierzulande in allen sieben dargestellten Epochen letztlich unterlegen blieben.
Die Biografien finden Sie unter www.graz.at/portraits
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