 | G R A Z G E F L Ü S T E R
66 Geschichten zum Eigen-Sinn der Stadt
Eröffnung: 15. März 2011 Ausstellungsdauer: 16. März 2011 bis 15. Februar 2012
Als Hauptausstellung des Jahres wird am 15. März 2011 die Ausstellung „GRAZGEFLÜSTER. Einige Stichworte zu einem Musée Sentimental de Graz mit Daniel Spoerri" eröffnet. Ausgehend von „sprechenden", überzeugenden, faszinierenden Exponaten soll in dieser Ausstellung eine neue Kenntlichkeit der Stadt erreicht werden. Mit künstlerischer, „dilettantischer" Neugier und vorhandenem stadthistorischen Wissen gilt es, ausgewählte Merkmale, Persönlichkeiten und Merkwürdigkeiten von Graz zu beleuchten, um das Geflüster der Stadt vernehmen zu können. Dabei werden weniger die üblichen historisch bedeutenden Ausstellungsstücke, sondern vor allem Alltagsgegenstände oder persönliche Erinnerungsstücke präsentiert, die ein anderes „Zeugnis" einer anderen Geschichte ablegen.
Mit dem seit den 1970er Jahren u.a. in Köln, Basel und Berlin realisierten Ausstellungskonzept des „musée sentimental" hat Daniel Spoerri, der zu den bedeutendsten internationalen Künstlern nach 1945 zählt, das kulturhistorische Ausstellungswesen revolutioniert. Ein „musée sentimental" ist nicht „sentimental" im üblichen deutschen Wortsinn, sondern Denkarten, Empfindungen, Meinungen widerspiegelnd. Es macht aus grauen historischen Phänomenen von Lokalkolorit geprägte, farbige Erzählungen, spitzfindige Spekulationen, witzige Anekdoten, die mit Inszenierungen von ungewöhnlichen, kuriosen, merkwürdigen Exponaten verknüpft werden.
Das „Stadtgeflüster" dieser Ausstellung ist, wie Direktor Otto Hochreiter ausführt, „weniger eines der Liebenden, oder das Flüstern spielender Kinder." Geflüstert werden vielmehr Momentaufnahmen des Alltags, das Inoffizielle, das Gerücht, ebenso wie das kollektiv Verdrängte. Auch ist es nicht Anliegen der Ausstellung, eine kohärente, „große" Geschichte der Stadt zu präsentieren, sondern eine solche erschließt sich im Konzept des „musée sentimental" vielmehr aus der Vielgestaltigkeit und Zufälligkeit der individuellen Erfahrungen und Begebenheiten.
Mit freundlicher Unterstützung von LES TISSUS COLBERT.
| |  | PASSAGEN sind Durchgänge – Räume, die Verschiedenes miteinander verbinden. In der Reihe PASSAGEN präsentieren Akademie Graz und stadtmuseumgraz, was namhafte steirische Künstlerinnen und Künstler aktuell beschäftigt, begleitet von kongenialen literarischen Reflexionen. Gleich dem Flaneur sind uns die PASSAGEN ein Ort der Reflexion unserer Zeitgenossenschaft.
G.R.A.M. / Günther Holler-Schuster und Martin Behr zeigen Fotoarbeiten rund um die Finanzkrise, in kongenialer Verbindung mit einem Hörspiel des Videokünstlers und Schriftstellers Robert Woelfl.
G.R.A.M. wurde 1987 von Günther Holler-Schuster, Ronald Walter, Armin Ranner und Martin Behr gegründet. Das österreichische Künstlerkollektiv agiert seit einem Jahrzehnt als Künstlerduo (Holler-Schuster, Behr) und ist multimedial tätig (Fotografie, Film, Video, Installation, Malerei, Grafik, Performance, DJ’s). Ihre Werke waren in zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen, sie erhielten Preise sowie Stipendien in Los Angeles, London oder Chengdu. Zu den bekanntesten Arbeiten zählen die Werkserien „Paparazzi“ und „nach Motiven von“. G.R.A.M. beschäftigt sich mit einer klischeehaften, einprägsamen Bilder- und Zeichenwelt, die oft aus der Alltags-, Medien-, und Warenästhetik kommt. Bewusst ausgewählte Bilder werden verändert, in Dialog zueinander gesetzt oder ergänzt. 2010 wurde das Künstlerduo mit dem Kunstpreis der Stadt Graz ausgezeichnet.
Robert Woelfl wurde 1965 in Villach geboren, studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien (in der Meisterklasse für Grafik bei Oswald Oberhuber und Ernst Caramelle) und lebt seitdem dort als freier Schriftsteller. Seine Arbeiten umfassen Theaterstücke, Hörspiele und Videoessays. Zu seinen bekanntesten Stücken zählen "Ressource Liebe", "Wir verkaufen immer" und "Familien Unternehmer Geister". Für seine Theaterstücke erhielt Robert Woelfl zahlreiche Preise, darunter den Reinhold-Lenz-Preis für neue Dramatik, den Autorenpreis der deutschsprachigen Theaterverlage und den Dramatikerpreis des Stadttheaters Klagenfurt.)
| |  | VERLÄNGERT BIS 8.Jänner 2012!
Anknüpfend an den großen Erfolg der vor zwei Jahren gezeigten Ausstellung „WIRKLICHKEITEN. Graz um 1900" zeigt das stadtmuseumgraz unter dem Titel „WIRKLICHKEITEN. DIE STEIERMARK UM 1900. Die Welt von gestern in Farbe" handkolorierte Diapositive des Volksbildungsvereins „Wiener Urania". Mit Motiven aus der gesamten Steiermark fanden diese Fotografien in viel besuchten Lichtbildvorträgen der „Urania", wie zum Beispiel „Über den Semmering nach Graz", „Peter Roseggers Waldheimat" oder „Steirisches Salzkammergut", Verwendung.
Die Ausstellung „WIRKLICHKEITEN. Steiermark um 1900" zeigt rund 75 Diapositive, die in einem aufwendigen Verfahren handkoloriert wurden: topografische Attraktionen und unterschiedlichste „typisch steirische" Lebenswelten des heutigen Bundeslandes. Sie sind damit ein weiteres, diesmal farbiges und auf die ganze Steiermark erweitertes Angebot zur Entzifferung von steirischen Wirklichkeiten. Die in der Ausstellung hinterleuchteten transparenten Diapositive erhellen auch in ihren oft „malerischen" Ansichten durch ihre unbestechlich treue Wiedergabequalität die oft rätselhaften Details in den verborgenen, alltäglichen Wirklichkeiten der Steiermark.
Die in der Ausstellung gezeigten Bilder wurden freundlicherweise vom Österreichischen Volkshochschularchiv zur Verfügung gestellt. | |  | SPRACHENLANDSCHAFT GRAZ Eine Stadt spricht 150 Sprachen
Akademie Graz, treffpunkt sprachen der Karl-Franzens-Universität Graz und [spi:k] konzipierten die Ausstellung „Sprachenlandschaft Graz - Eine Stadt spricht 150 Sprachen", die zum Europäischen Tag der Sprachen (26.09.2011) gemeinsam mit dem Stadtmuseum Graz veranstaltet wird.
Graz ist bekannt als UNESCO-Welterbe, Stadt der Menschenrechte, Kultur- und Genusshauptstadt und seit 2011 auch als „City of Design". Weitgehend unbekannt ist jedoch die Rolle von Graz als „Stadt der Sprachen": Unglaubliche 150 verschiedene Sprachen werden in Graz gesprochen! Die Ausstellung präsentiert spannend und unterhaltsam die bislang in der Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannte Sprachenvielfalt und macht Lust auf mehr Sprachen.
Mehrsprachigkeit ist das adäquate Konzept, um individuelle sprachliche Vielfalt zu garantieren - die Grundlage jeder multikulturellen Gesellschaft. Gerade in der Vielfalt der gesprochenen Sprachen liegen enorme kulturelle, gesellschaftliche und nicht zuletzt auch wirtschaftliche Chancen, sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft!
Die Dokumentation beruht auf den Ergebnissen des internationalen Forschungsschwerpunkts „Plurilingualismus" am treffpunkt sprachen der Karl-Franzens-Universität Graz. Das Ausstellungsbüro perpetuum hat dafür ein professionelles Designkonzept entwickelt: Der multimediale und interaktive Parcours durch das Foyer des Stadtmuseums wird ein Highlight im steirischen Ausstellungsherbst sein.
Mit Kunstbeiträgen von:
Danica Dakić (D/BH), Lullaby of the Earth, Klanginstallation am Mursteg Delain Le Bas (GB), „I AM NOTA TOURIST I LIVE HERE" Karin Lernbeiß (A), Fotodokumentation Sprachenlandschaft Graz Christof Neugebauer (A), Shaking Hands, interaktive Klanginstallation im stadtmuseumgraz Josef Wurm (A), o.T.
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ZEIT:maschinen:verantwortung
Ein Projekt des stadtmuseumgraz, der UNI Graz, Bereich Praktische Philosophie und der Stadt Graz
ZEIT:maschinen
Die Ausstellung wurde kuratiert von KRAFLA.expositions / Marcus Maida & Christine Braunesreuther
Eröffnung: 31. Mai 2011 Ausstellungsdauer: 1. Juni bis 18. September 2011
Der auf das 13. Jahrhundert zurückgehende Uhrturm, markantes Wahrzeichen der Stadt Graz, ist Ausgangspunkt des Projekts ZEIT:maschinen:verantwortung. Mit seinem mächtigen Uhrwerk steht er in seiner unhinterfragbar erscheinenden (Zeit-)Dominanz als weithin sichtbares Symbol für die mechanistische Zeiteinteilung und Zeitmessung.
Turmuhrwerke sind die früheste Manifestation der mechanistischen Einteilung und Zerstückelung der im ursprünglichen Sinne fließenden Zeit. Über die Präsentation von diesen Zeitmaschinen sowie einer exemplarischen Auswahl von Uhren wird in der Ausstellung das Thema „Zeitmessung" von seinen Anfängen über die Historie ins Hier und Jetzt übersetzt und spürbar gemacht.
Die Ausstellung versteht sich jedoch nicht vordergründig als Repräsentationsort für das mechanische Wunderwerk Uhr. Sie thematisiert den jeweiligen sozialen Kontext von Zeitmessern und spiegelt zugleich die Faszination für deren Technik. Auch die Projektionen auf die Uhr als Objekt sowie der alltägliche und individuelle Umgang mit Zeitmessung spielen eine Rolle. Nicht zuletzt finden das Auftauchen von Zeit und Zeitbewusstsein in Musik und Film einen Raum.
Begleitet vom meditativ wirkenden Ticken uhrtürmlicher Zeitmesser stellt die Ausstellung die Frage, inwieweit wir selbst schon ZEIT:maschine geworden sind. Somit hinterfragt sie die objektive Zeitmessung und lenkt den Blick von der Uhrzeit auf das individuelle Zeitbewusstsein und die Eigenzeit. Bewusst werden ZEIT:räume zur Verfügung gestellt, um darin einzutauchen und über unsere eigene Zeit und den Umgang mit ihr reflektieren zu können. Auch der Ausstellungsort selbst spielt mit und lädt mit Blick über die Stadt zum Verweilen ein.
ZEIT:verantwortung
Philosophisches Rahmenprogramm der UNI Graz, Bereich Praktische Philosophie
denk:ZEIT:raum: Donnerstags von 17.00-19.00 (ab 9. Juni - 15. September 2011)
www.zeitmaschinenverantwortung.at
ZEITSPAZIERGANG (ab 31. Mai 2011)
ZEIT:maschinen:verantwortung im Garnisonsmuseum, Die Zeit. Vom Augenblick zur Ewigkeit im Museum im Palais und ZeitZeitZeit...Vom schnellen Leben und der Kunst des Verweilens im Volkskundemuseum: Der Zeitspaziergang ist eine gute Gelegenheit, drei Ausstellungen zum Thema „Zeit" in der Grazer Innenstadt zu besuchen und kennen zu lernen.
| | MACH DIR EIN BILD VON DER ZEIT
Ausstellungsdauer. 2. August bis 28. August 2011
Können wir Zeit fotografieren? – Wie sieht unser Umgang mit Zeit aus? – Wer bestimmt meine Zeit? – Warum messen wir Zeit? – Gibt es eine Hierarchie der Zeit? – Abläufe – Tageszeiten – Veränderung – Zeitlosigkeit – keine Zeit! – die Macht der Zeit – Langeweile – Zeitlupe – Zeitraffer – Wohin mit der Zeit? – Zeitzonen – Zeitmesser – Zeitarbeit – Freizeit – Zukunft – Zeit für mich – Zeit für dich – Was wird die Zeit zeigen? – Wem gehört die Zeit?
Diese und ähnliche Fragestellungen waren Ausgangspunkt des fotografischen Ideenwettbewerbs „Mach dir ein Bild von der Zeit“, der im Rahmen des Projekts ZEIT:maschinen:verantwortung ausgeschrieben wurde. Mehr als 80 TeilnehmerInnen haben sich diesen Fragen gestellt und rund 150 „Bilder von der Zeit“ eingereicht. Eine Auswahl dieser Arbeiten ist in der Ausstellung zu sehen.
Nun haben Sie als BesucherInnen die Möglichkeit der Beteiligung: Welches „Bild von der Zeit“ gefällt Ihnen am besten? Wir laden Sie sehr herzlich ein, die GewinnerInnen von drei Gutscheinen à 500,- EU mitauszuwählen. Stimmzettel dafür finden Sie an der Kasse des stadtmuseumgraz wie auch in der Ausstellung.
Daneben werden alle im Rahmen des Wettbewerbs eingereichten Bilder ab Anfang September in einer digitalen Galerie unter www.zeitmaschinenverantwortung.at zu sehen sein.
Ein Projekt des Bereichs Praktische Philosophie der KFU Graz in Zusammenarbeit mit dem stadtmuseumgraz und der Kulturvermittlung Steiermark. | |  | PASSAGEN_02 VALENTIN RUHRY / HELWIG BRUNNER
Ausstellung / Lesung
PASSAGEN sind Durchgänge – Räume, die Verschiedenes miteinander verbinden. Was und in welchem Kontext wir wahrnehmen, formt unser Denken und Handeln. Daher ist die Relativierung des Wahrnehmenden in seinen Überzeugungen, was wirklich ist, eine wichtige Sache. Mit zwei „Sichtweisen“, Kunst und Literatur, geht die Reihe PASSAGEN Fragen der Wahrnehmung und der Repräsentation von Wirklichkeit nach. Gleich dem Flaneur sind uns die Passagen ein Ort der Reflexion unserer Zeitgenossenschaft und ein Experimentierfeld der Wahrnehmung. PASSAGEN sind Durchgänge – Räume, die Verschiedenes miteinander verbinden. Was und in welchem Kontext wir wahrnehmen, formt unser Denken und Handeln. Daher ist die Relativierung des Wahrnehmenden in seinen Überzeugungen, was wirklich ist, eine wichtige Sache. Mit zwei „Sichtweisen“, Kunst und Literatur, geht die Reihe PASSAGEN Fragen der Wahrnehmung und der Repräsentation von Wirklichkeit nach. Gleich dem Flaneur sind uns die Passagen ein Ort der Reflexion unserer Zeitgenossenschaft und ein Experimentierfeld der Wahrnehmung.
Ist, wer mit Licht arbeitet, als Lichtkünstler zu bezeichnen? Licht, Strom, Energien sind zentrale Elemente in den künstlerischen Arbeiten von Valentin Ruhry. Aber es scheint doch so, dass es eher die raumschaffende Qualität des Lichts ist, die ihn interessiert, und dieses eigenartige Moment gleichsam stillgestellter Bewegung der fließenden Energien in den Stromleitungen, durch die das Licht ja erst entsteht. Und natürlich das Zusammenspiel all dieser Kräfte, als Material von Gestaltung von Raum und Wahrnehmung.
Valentin Ruhry (geb. 1982 in Graz, lebt in Wien) versteht sich als Bildhauer – von Räumen. Sein bevorzugtes Material sind Licht, Strom und Schwerkraft. Leuchtkörper durchdringen und verfremden die gewöhnlichen Funktionen und Erscheinungsweisen von Gegenständen oder Orten. Die technische Präzision der Stromführung ein wesentlicher Bestandteil seiner formal reduzierten Rauminstallationen. Valentin Ruhry unterrichtet seit 2006 Medienkunst an der HTBLVA Ortweinschule. Er studierte bei Erwin Wurm und Bernhard Leitner.
Helwig Brunner (geb. 1967 in Istanbul, lebt in Graz) ist einer der bedeutendsten Lyriker Österreichs. Er veröffentlichte zuletzt „Schuberts Katze“ (Musikgedichte); 2011 erscheint der Gedichtband „Vorläufige Tage“. Brunner ist Mitherausgeber der Grazer Literaturzeitschrift „Lichtungen“ und als Biologe Geschäftsführer eines ökologischen Planungsbüros. In seiner literarischen Arbeit lotet er oftmals das Spannungsfeld zwischen (natur)wissenschaftlichen und musisch-ästhetischen Wahrnehmungs- und Denkweisen aus. Dekonstruktion wird nicht erst im Text, sondern bereits an den zugrunde liegenden Wahrnehmungsvorgängen ausgeübt.
Eine Kooperation von Akademie Graz und stadtmuseumgraz
| |  | ARTTOWER Novi Sad von Martin und Max Gansberger
Der ARTTOWER Novi Sad wurde im Zuge der Ausstellung "by the way" in Novi Sad verwirklicht.
Kuratiert von Werner Fenz, Evelyn Kraus und Mirjana Peitler (Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark).
Das Künstlerduo M. Gansberger versucht, die Erfahrungen aus einem „im Westen" existierenden und funktionierenden Kunstsystem, wo gewachsene Strukturen, die sich mit der Produktion und Vermittlung von zeitgenössischer Kunst beschäftigen, vorhanden sind, auf eine junge Kunstszene von Novi Sad in einer spielerischen Art anzuwenden. M. Gansberger verwenden ihr Ausstellungsbudget, um die Werke von jungen Kunstschaffenden aus Novi Sad zu erwerben. Die zuerst bestellten und dann eingekauften Kunstwerke, verpackt auf einem Transportwagen, tauchen während der Dauer der Ausstellung an diversen Plätzen der Stadt auf. Am Projektende werden die Werke nach Österreich importiert. Im Zuge des Projekts entwickeln sich Kommunikationsebenen, welche, über die vorgefundenen, begrenzten Ausstellungsmöglichkeiten hinaus, ein zukünftiges gemeinsames Tun bewegen können.
Aus dem Ausstellungsfolder by the Way, Mirjana Peitler
Eingeladene KünstlerInnen aus Novi Sad:
Olivera Vučinić-Leko Slobodan Stošić Vladimir Ilić Siniša Konradt Nikola Macura Irrgor Ikonoslav Artovic
| |  | WIR SIND BETTLER
KuratorInnen: Martin Behr, Astrid Kury
„Wir sind Bettler. Das ist wahr!“ schrieb Martin Luther am 18. Februar 1546, kurz vor seinem Tod. Es ist wahr, wir sind Wesen, die bedürftig sind und es ein Leben lang bleiben. Ein generelles Bettelverbot, wie es in der Steiermark und in Graz am 1. Mai 2011 in Kraft tritt, überschreitet eine humanitäre Grenze, die unberührt bleiben muss. Es muss erlaubt bleiben, um Gaben zu bitten und Gaben zu empfangen. Die Ausstellung versammelt bestehende und neue künstlerische Positionen zum Thema Betteln und Bettelverbote.
Mit Arbeiten von: ERIC AUPOL, DELAINE LE BAS, JOACHIM BAUR, ERNST M. BINDER, CHRISTIAN EISENBERGER, STEFANIE ERJAUTZ, OLIVIA FÜRNSCHUSS, KARL GRÜNLING, PETER GERWIN HOFFMANN, ZLATKO KOPLJAR, XXKUNSTKABEL, CLAUDIA NEBEL, NORBERT NESTLER, FRIEDERIKE NESTLER-REBEAU, RESANITA, CHRISTOPH SCHLINGENSIEF, JOSEF SCHÜTZENHÖFER, WOLFGANG TEMMEL, GUSTAV TROGER, THEATER IM BAHNHOF, FRANZ WEST, JOSEF WURM, ZWEINTOPF, U.A.
Eine Kooperation von Akademie Graz und stadtmuseumgraz | |
FACE IT! portraits
Eröffnung: 1. März 2011 Ausstellungsdauer: 2. März bis 31. März 2011
FACE IT! zeigt Portraits von bekannten und unbekannten, von berühmten und vergessenen Frauen. Von Angesicht zu Angesicht. In ihren Portraits begibt sich Eva Murauer auf eine Spurensuche von Momentaufnahmen bis hin zur Befragung von biografischem Material im Spannungsfeld von gesellschaftlicher Normierung und individuellen Lebensentwürfen.
FACE IT! portraits ist ein Projekt von Eva Murauer und Maggie Jansenberger, Unabhängige Frauenbeauftragte der Stadt Graz in Kooperation mit dem stadtmuseumgraz.
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